Tag 4 - 29.05.2026 - 24,5km - von Carreco nach A Guarda

Veröffentlicht am 29. Mai 2026 um 20:36

Von: Carreco

Nach: A Guarda 

km heute: 24,5

km gesamt: 120,1

km durchschnittlich/Tag: 30,03

Unterwegs von: 8:10

Unterwegs bis: 13:20

Zeit heute: 5:10 Stunden

Zeit gesamt: 25:20 Stunden

Unterkunft: Albergue O Peirao

Kosten Unterkunft: 18€

Wetter: bewölkt, angenehme Temperatur

Hier bin ich:

Heutige Strecke:

Letzte Nacht hab ich außerordentlich gut geschlafen. Aber erst, nachdem ich gegen Mitternacht die Ohrenstöpsel eingesetzt hatte. Das Gegrunze und Geschnarche war dann doch zu nervig. 

Zum Frühstück haute ich alles in eine Pfanne, was ich noch hatte. Paprika, Zwiebeln, Salami und eine halbe Tüte Bratpaprika. Und obendrauf noch Käse. Eigentlich dachte ich, ohne Eier wird das nichts Gescheites, hat dann aber besser geschmeckt als gedacht. Ach ja, dazu gab's Baguette vom Montag, also 4 Tage alt. Naja. Heute nach Ankunft an der Albergue und nachdem ich vom Supermarkt zurück war, hab ich praktisch das Gleiche nochmal versucht. Nur mit Schinken anstatt Salami, plus Eiern und Erbsen. War saugut. Siehe Foto.

Der Weg war heute auch nicht schlecht. Ein wenig durch Ortschaften, aber auch viel im Wald und heute wieder ein gutes Stück an der Küste entlang.

Kurz vor Mittag kam ich an den Grenzfluss Rio Mino. Daß da keine Brücke drüber führt, hab ich erst kurz davor gelesen. Als ich das Fährticket kaufte, meinte die Frau, ich müsste mindestens eine Stunde warten. Pro Fahrt können nur 5 Passagiere befördert werden und das Boot fährt alle 15 Minuten. In der Bar, in der auch die Tickets verkauft wurden, saßen schon ganze Tische voll Pilgern. Mit und ohne Fahrrad. Die Tickets waren nummeriert, meins hatte die Nummer 600. Als die Frau die Personen für die nächste Fahrt zusammensuchte, kamen die Nummern 59-62 dran. Hurra, dachte ich, hoffentlich gibt's da ne Lücke bei den Tickets, sonst sitze ich nächste Woche noch da. Für die erste Fahrt war noch ein Einzelplatz frei, ich machte gleich mal auf mich aufmerksam ("I'm one Person"). Gleich hat's nicht geklappt, aber bei der nächsten Fahrt war ich dabei. Geht doch. 😀

Bis zur Albergue war's dann nur noch eine knappe Stunde. Nachdem alles erledigt war - Duschen, waschen, Essen, bissl Dösen - ging ich an den Hafen. Mein lieber Schwan, die haben vielleicht ein Trumm von einer Hafenmauer. Und, als zusätzlichen Schutz, noch riesige Betonblöcke davor aufgehäuft. Da müssen ganz schöne Brecher ankommen.

Noch ein Wort zum Wetter. Ein besseres Wanderwetter kann's nicht geben. 20 Grad, ein leichter Wind und von der Sonne den ganzen Tag nichts zu sehen. Erst am Abend kam sie raus. Morgen wird's genauso. 👍